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Die Zukunft der Städte – Wohnen im vertikalen Wald

Betonstädte: sie sind unnatürlich, nicht besonders attraktiv und heizen eine Stadt im Sommer ordentlich auf – und trotzdem existieren sie fast überall. Dazu kommt, dass für die Klötze aus Beton große Flächen an Natur niedergewälzt werden mussten und für dessen Bienen und andere Lebewesen es keinen Ort mehr gibt.

Der „Bosco Verticale“, übersetzt „senkrechter Wald“ ist ein internationales Projekt aus dem Jahre 2014 in Mailand, in dem 80 und 110 Meter hohe Zwillingstürme mit vielen Bepflanzungen begrünt wurden. Die braunen Wände spiegeln die Wurzeln eines Baumes wieder und auf den herausragenden, weißen Balkonen sammeln sich sämtliche Pflanzenarten, die vor allem im Herbst das sonst graue und triste Gebäude in bunte Farben tränkt.

Vorteile der vertikalen Wälder:

  • Bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und Menschen gleichzeitig
  • Natürliche Belüftung und Kühlung
  • Reinigung der Stadt-Luft
  • Ästhetisch
  • Sparsam (wenig Fläche für viele Pflanzen)

Obwohl andere Städte wie Singapur und Sydney der Idee zur Rettung des Stadtklimas folgten, ist Deutschland noch weit davon entfernt: hier gibt es strenge Regelung was den Brandschutz, Pflege und Bewässerung betrifft. Die nachhaltigen und klimaneutralen Ideen existieren bereits, jedoch scheitert es oft an der Politik diese umzusetzen. Das entworfene Klimapaket und Deutschlands bisherige Schritte zur Bewältigung der Klima Krise sind absolut nicht ausreichend – da wäre die Unterstützung solcher Bauprojekte ein guter Anfang, denn die Schreie nach Nachhaltigkeit werden in Zukunft nicht leiser.

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